Ihr kennt das Problem bestimmt. Man steht vor dem Kleiderschrank und findet wieder einmal nichts zum Anziehen, obwohl der Schrank voll von Klamotten ist. Oder man kauft ständig neue Teile und zieht dann doch nur die Lieblingsstücke an. Doch warum geben wir eigentlich viel Geld für Kleidung aus, die wir dann doch nicht tragen? Für dieses Problem gibt es eine geniale Lösung. Schon mal etwas von Capsule Wardrobe gehört?
Weniger ist mehr
In unseren Kleidern wollen wir uns schön, selbstbewusst und stark fühlen. Außerdem soll
unsere Garderobe unseren persönlichen Stil widerspiegeln – einen einzigartigen Look, in dem
wir uns gut fühlen, indem wir ganz wir selbst sein können. Wenn wir Kleidung kaufen,
kaufen wir im Grunde keine Textilien, sondern ein Wohlgefühl, oder anders gesagt Glück.
Bereits Vivienne Westwood hat erkannt: "Buy less. Choose well. Make it last." Das bedeutet
In unseren Kleidern wollen wir uns schön, selbstbewusst und stark fühlen. Außerdem soll
unsere Garderobe unseren persönlichen Stil widerspiegeln – einen einzigartigen Look, in dem
wir uns gut fühlen, indem wir ganz wir selbst sein können. Wenn wir Kleidung kaufen,
kaufen wir im Grunde keine Textilien, sondern ein Wohlgefühl, oder anders gesagt Glück.
Bereits Vivienne Westwood hat erkannt: "Buy less. Choose well. Make it last." Das bedeutet
nichts anderes als "Weniger ist mehr."
Was bedeutet Capsule Wardrobe?
Eine Capsule Wardrobe hilft dabei, sich genau auf das zu konzentrieren, was uns steht und
worin wir uns gut fühlen. Der Begriff Capsule Wardrobe stammt bereits aus den 1970er
Jahren. Gemeint ist eine begrenzte Anzahl an Kleidungsstücken, die farblich perfekt
aufeinander abgestimmt und zeitlos ist. Konkret sollte sich die Garderobe pro Saison auf etwa
30 bis 40 verschiedenen Lieblingsstücken beschränken, die sich untereinander kombinieren
lassen.
Der erste Schritt
Der erste Schritt in Richtung Capsule Wardrobe ist die Wahl einer Farbpalette. Dazu ist es
wichtig zu wissen, welche Farben zum eigenen Teint und Typ passen. Schuhe, Hosen,
Taschen und Mäntel sollten aus ein bis zwei Grundfarben bestehen. Viele entscheiden sich für
schwarz, beige, blau oder weiß. Als Kontrast zu den Grundfarben können Oberteile,
Accessoires und Kleider in ein bis zwei Akzentfarben gewählt werden.
Qualität vor Quantität
Anschließend gilt es zu überlegen, welcher Kleidungsstil zur eigenen Körperform passt. Was
soll hervorgehoben werden und was darf kaschiert werden? Wichtig ist es, sich auf klassische
Schnitte und Formen zu konzentrieren, damit die Garderobe in der nächsten Saison nicht
schon wieder aus der Mode ist. Beispielsweise bietet Street-One eine große Palette an Basics.
Mit klassisch ist nicht zwangsläufig elegant gemeint. Auch sportliche Mode kann klassisch
sein. Beim Aufbau einer Capsule Wardrobe ist auch die Wahl der Stoffe entscheidend. Hier
gilt: Qualität vor Quantität. Denn einzelne Teile werden stärker beansprucht.
Ausmisten muss sein
Der letzte Schritt auf dem Weg zu einer Capsule Wardrobe besteht darin, den Kleiderschrank
auszumisten. Dazu wird am besten der gesamte Inhalt auf das Bett verfrachtet. Anschließend
sollte jedes einzelne Teil überprüft werden. Wann wurde es zuletzt getragen? Passt es zur
Farbpalette? Passt es zur Figur? Alles was kein Wohlgefühl erzeugt, sollte aussortiert,
verkauft oder gespendet werden. Nach dem Ausmisten, sollten sich nur noch Lieblingsteile im
Schrank befinden, die zur gewählten Farbpalette passen.
Die Vorteile der Capsule Wardrobe
Eine Capsule Wardrobe vereint viele verschiedene Vorteile. Die morgendliche Entscheidung
für ein Outfit fällt um einiges leichter. Die verschiedenen Kombinationsmöglichkeiten
eröffnen immer neue Looks und man fühlt sich in seinen Lieblingsteilen stets gut angezogen.
Außerdem lässt sich auf lange Sicht gesehen mit einer Capsule Wardrobe viel Geld sparen.
Und nicht zuletzt profitiert auch die Umwelt von nachhaltiger Kleidung.







